KI-Jobs: Welche sind gefragt und welche Berufe werden ersetzt?
Die Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Arbeitswelt deutlich schneller als viele andere technologische Entwicklungen zuvor. Neue Berufsbilder entstehen, bestehende Jobs verändern sich grundlegend und einige Tätigkeiten verlieren sogar zunehmend an Bedeutung. Die Menschen stehen daher zwangsläufig vor der Frage: Welche KI-Jobs haben noch Zukunft, und welche Berufe sind durch Automatisierung gefährdet?
Künstliche Intelligenz: Definition und Bedeutung in der Arbeitswelt
Die KI steht für massive Veränderungen, aber auch für hochmoderne Computersysteme, die komplexe Aufgaben übernehmen können, für die normalerweise menschliche Intelligenz notwendig ist. Sie lernt aus Daten, erkennt Muster und trifft Entscheidungen durch Automatisierung. Unternehmen setzen die KI ein, weil sie Prozesse beschleunigt, Fehler reduziert und Kosten senkt, aber auch neue Produkte und Dienstleistungen ermöglicht.
Für Jobsuchende und Mitarbeiter bedeutet das: Gute Fähigkeiten im Umgang mit Daten und in der Nutzung von KITools sind heute oft wichtiger als reine Routinekenntnisse und herkömmliche Abläufe. Gleichzeitig bieten sich dadurch aber auch neue Chancen für Fachkräfte, die KI-Systeme entwickeln, steuern oder sinnvoll einsetzen können. Experten sehen in der KIEntwicklung nicht nur negative Auswirkungen wie Jobverluste, sondern auch positive Entwicklungen wie die Entstehung zahlreicher neuer Berufsbilder. Diese setzen aber oft eine kontinuierliche Weiterbildung voraus, damit sich Mitarbeiter an die veränderten Tätigkeiten anpassen. Doch in welchen Branchen macht sich der Wandel besonders bemerkbar? Welche Stellenangebote werden Sie in Zukunft weniger sehen und welche Berufe gehören zu den KI-Jobs?
Diese 5 Berufe sind durch die Künstliche Intelligenz besonders gefährdet
Natürlich kann heute niemand exakt voraussagen, wie die Technologien und die Automatisierung in Zukunft voranschreiten. Dennoch scheint klar, dass die KI neben neuen Chancen auch einige Risiken mit sich bringt. Gefährdet sind vor allem Berufe mit einem hohen Anteil an Routineaufgaben. Hier ist es zu erwarten, dass automatisierte Systeme Mitarbeiter ersetzen. Die folgenden Tätigkeiten gelten zumindest in ihrer bisherigen Form als besonders gefährdet:
- Die Buchhaltung
Standardisierte Aufgaben in der Buchhaltung wie zum Beispiel die reine Belegerfassung, Verwaltung oder einfache Auswertungen werden zunehmend von der KI übernommen. Das heißt aber nicht, dass Sie als gelernte Fachkraft in dem Bereich auf dem Arbeitsmarkt keine Chance mehr haben. Der Beruf wandelt sich jedoch hin zu beratenden Tätigkeiten, während die Dateneingabe und die Datenanalyse untergeordnete Rollen spielen werden. - Kundenservice und Callcenter
Mitarbeiter in diesen Branchen werden teilweise schon heute weniger benötigt, weil automatisierte Chatbots und Sprachassistenten typische Routineanfragen übernehmen. Dadurch sinkt der Bedarf an Personal für standardisierte Serviceprozesse, was sich auch an den zurückgehenden Stellenangeboten bemerkbar macht. Aber: Bei komplexeren und umfangreicheren Anliegen ist der Einsatz von Menschen noch immer unverzichtbar. Es werden also auch in Zukunft Mitarbeiter für dieses Berufsfeld gebraucht, wenn auch in einem wesentlich geringeren Umfang. - Lager und Versand
Automatisierte Lager, selbstfahrende Transportsysteme und intelligente Prozesse senken den Personalbedarf und führen auch in Zukunft zu Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt. Die KI-gestützte Systeme sind zunehmend in der Lage zu kommissionieren und zu verpacken, und sie können sogar Qualitätskontrollen durchführen. Auffallend dabei ist, dass Roboter bei der Nachahmung von Bewegungen immer größere Fortschritte machen, um ihre Aufgaben noch präziser auszuführen. - Redakteure
Die Künstliche Intelligenz kann mittlerweile schon problemlos einfache Berichte, Wetter- und Börsenmeldungen sowie Produktbeschreibungen erstellen. Ebenso gibt es moderne Tools, die in der Lage sind, Korrektur zu lesen. Dennoch: In puncto emotionaler Intelligenz und Kreativität haben menschliche Mitarbeiter derzeit klar die Nase vorn. Wie das in Zukunft aussehen wird, lässt sich momentan aber schlecht sagen. - Übersetzer
Die Stellenangebote für Übersetzer gehen ebenfalls zurück, denn automatische Übersetzungsprogramme liefern gerade bei Standardtexten zunehmend solide Ergebnisse, vor allem dann, wenn es um Texte aus speziellen Fachbereichen wie der Wissenschaft geht. Menschliche Übersetzter werden vor allem noch für sehr komplexe oder rechtlich sensible Texte sowie solche, die Kreativität voraussetzen, benötigt.
Diese fünf KI-Jobs sind stark gefragt
Mit dem Siegeszug der Künstlichen Intelligenz sind neue Berufsbilder entstanden, die auf dem Arbeitsmarkt in Zukunft gute Chancen haben. Wie Sie auch immer wieder an den Stellenangeboten in den Jobbörsen sehen, kristallisieren sich dabei vor allem folgende KI-Jobs heraus:
- KI-Entwickler
Viele Arbeitgeber suchen händeringend qualifizierte KI-Entwickler, denn diese programmieren und trainieren intelligente Systeme. Diese Spezialisten sorgen beispielsweise dafür, dass die Systeme aus Daten lernen und Entscheidungen treffen können. KI-Entwickler arbeiten tiefgehend mit Statistik, Mathematik und Softwareentwicklung, ebenso tragen sie die technische Verantwortung für den Aufbau, die Funktion und die Leistung der KI. - Prompt Engineer
Fachkräfte, die gezielt Eingaben für KI-Systeme formulieren können, damit diese möglichst genaue Ergebnisse liefern, sind bei Arbeitgebern und auf Jobbörsen ebenfalls gefragt und haben gute Chancen auf eine erfolgreiche Karriere. Die Prompt Engineers testen und optimieren die Eingaben für die KI kontinuierlich und passen sie an unterschiedliche Anwendungsfälle an. Dadurch tragen sie maßgeblich zur Qualität und Zuverlässigkeit von KI-Ergebnissen bei. Im Gegensatz zu Entwicklern nutzen und steuern sie also bereits bestehende KI-Systeme. 3. - KI-Consultant
Die hoch qualifizierten Berater unterstützen Arbeitgeber und Unternehmen dabei, passende KI-Lösungen einzuführen und sinnvoll in bestehende Prozesse zu integrieren. Neben einem sehr guten technischen Grundverständnis sind hier vor allem Beratungskompetenzen gefragt. Der Consultant analysiert Arbeitsabläufe, identifiziert Einsatzmöglichkeiten für die KI und begleitet die Umsetzung bis zur finalen und erfolgreichen Anwendung. Somit fungiert er als Schnittstelle zwischen den Bereichen Technik und Management sowie den Fachabteilungen. - KI Operations Manager
Der KI Operations Manager kümmert sich im geschäftlichen Alltag um den stabilen Einsatz der Künstlichen Intelligenz. Er überwacht den laufenden Betrieb der Anwendungen, koordiniert die Wartung, die Updates sowie die Anpassungen der Systeme und erkennt frühzeitig Fehler, Verzerrungen oder Leistungsabfälle. Somit liegt der Fokus dieses KI-Jobs hauptsächlich auf dem Betrieb und der Kontrolle der Künstlichen Intelligenz. Stellenangebote für diese KI-Jobs sind sehr beliebt, da die Tätigkeiten technische Wissenschaften mit organisatorischen und verantwortungsvollen Aufgaben verbinden. - Datenanalyst mit KI-Schwerpunkt
Datenanalysten nutzen den Einsatz von KI-Tools, um Muster zu erkennen, Prognosen zu erstellen und Entscheidungen zu unterstützen. Der Beruf ist branchenübergreifend gefragt, denn Sie arbeiten unter anderem in der Industrie, im Handel, im Marketing oder im Gesundheitswesen. Ihre Auswertungen helfen Unternehmen dabei, Prozesse zu optimieren und fundierte strategische Entscheidungen zu treffen.
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